theater willy praml

[programm]

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Hölderlin. Hyperion Selten, seit Hölderlin seinen Roman schrieb (1792-98), wurde der Versuch unternommen, dieses Gipfelwerk des Idealismus ins Theater zu übertragen. Das THEATER WILLY PRAML stellt sich dieser Aufgabe und wird HYPERION im Sommer 2010 in einer annähernd vollständigen Fassung auf seine Bühne, die Frankfurter NAXOShalle, bringen.

Darum geht es
Den blauen Himmel Griechenlands hat Hyperion – der Held in Hölderlins Roman -
vor Augen und das klare Sternenzelt über sich. Sodass er ohne Mühe nach der
Sonne oder den Sternen greifen könnte, um sich an ihnen zu messen. Der Autor
aber belädt ihn, seinen Helden, mit der Schwere, die die Wirklichkeit zu bieten hat ...

Regie: Willy Praml
Dramaturgie: Frank Moritz
Raum/Kostüme: Michael Weber
Mit: Reinhold Behling, Nadja Dankers, Jakob Gail, Birgit Heuser, Sören Messing, Claudio Vilardo, Michael Weber, Gala Winter

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An Goethe (zum 261sten)

„Er ist das vollkommenste Wesen, das ich kenne, auch im Äußeren – in seinen Augen, seiner Stirne, seinen Zügen liegt gleichsam das Universum. Die höchste Glorie umleuchtet ihn.“
So wird über Goethe geschwärmt. Zu Beginn der Feierlichkeit seines Geburtstags, die sich zum xten mal wiederholt.

Jahrhunderte lang schon hocken sie an der Geburtstagstafel, kauen am Phänomen Goethe herum, stoßen an, singen, erzählen, streiten, keifen, schlagen sich, liegen sich in den Armen und sterben aufs Neue - ihren Goethe-Tod:
Frau von Stein, Schiller, Lenz, die Vulpius und Sohn August.
Alle haben sie zu loben und vor allem zu fluchen und die Dichter-Exzellenz durch den Kakao und in den Dreck zu ziehen...

Regie: Joanna-Maria Praml
Konzept: Joanna-Maria Praml . Michael Weber
Raum/Kostüme: Michael Weber
Mit: Reinhold Behling, Nadja Dankers, Jakob Gail, Birgit Heuser,Sören Messing

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Goethe. Reineke Fuchs
r. f. ist ein anarchist. r. f. schimpft man den roten. r. f. lässt
sich hühner und hasen schmecken und man hält ihn für einen vegetarier.
reineke fuchs vergewaltigt verheiratete wölfinnen und man lacht über
den wolf. r. f. überlistet die starken, lenkt die mächtigen und lehrt
die frommen das beten. r. f. steht, den hals in der schlinge, am galgen
und sitzt am ende neben dem könig am thron.
goethes heitere nachhilfestunde in: wie werde ich kanzler.

regie: willy praml
raum/kostüme: michael weber
mit: reinhold behling . birgit heuser . tim stegemann . michael weber
klavier: sona talian

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Goethe. Wilhelm Meister
Ein 13stündiges Theaterprojekt.
Uraufführung der filmischen (Kurz-)Fassung in drei Stunden

 

Von Juni bis Oktober 2004 fesselte das THEATER WILLY PRAML mit seinem Theaterprojekt „Wilhelm Meister, Teil 1 & 2 & 3“ Publikum und Presse. Die einhellige Meinung über die bis dahin noch nicht da gewesene Bearbeitung des größten Goethe-Romans für die Bühne lautete: Ein Kulturerlebnis der besonderen Art für die Geburtsstadt des Dichters Frankfurt am Main.

Am 3. Oktober 2004 wurden die drei Teile schließlich in einem 13stündigen Theater- Marathon zur Aufführung gebracht.

Der Frankfurter Filmemacher Wolf Lindner hat die 13 Theaterstunden im Jahr 2004 mit der Kamera begleitet und nun eine (zunächst) 3stündige Filmfassung erarbeitet; diese soll anlässlich der Goethefestwoche 2010 im Theater in der NaXoshalle uraufgeführt werden.

Regie: Willy Praml
Kamera/Videoschnitt: Wolf Lindner

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FREISPIEL 2010
Klang – Raum – Wien
Seelengärten

Eröffnungsabend

Gustav Mahler „Lied von der Erde“
Version für Kammerorchester
Dirigent: ERIK NIELSEN
Solisten: KATHARINA MAGIERA /
Sopran, TIBERIUS SIMU /Tenor
Gustav Mahler hatte „Das Lied von der Erde“ 1908/09 auf
der Grundlage einer alten chinesischen Dichtung komponiert.
Die Texte handeln von Jugend, Schönheit, Freundschaft und
vom Abschied vom Leben. Offenbar sprachen sie Mahler
direkt aus der Seele: Er hatte im Sommer zuvor seine fünfjährige
Tochter Maria Anna verloren, und es war ein Herzfehler
bei ihm diagnostiziert worden. SEELENGÄRTEN heißt
der Eröffnungsabend von FREISPIEL 2010, an dem Musiker
der Jungen Deutschen Philharmonie das bewegende Werk
präsentieren.

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HEIKE MATTHIESEN
GOETHE UND DIE GITARRE:
Mozartvariationen
In diesem Jahr wird des 150. Todestages von Marianne von Willemer gedacht, die ihren ersten Gitarrenunterricht bei Clemens von Brentano erhielt. Zwischen der Bankiersgattin und Goethe entwickelte sich trotz des beträchtlichen Altersunterschiedes eine leidenschaftliche Sympathie, sie sang oft für den Dichterfürsten und spielte auf der Gitarre.
Heike Matthiesen, eine der führenden deutschen Gitarristinnen, wird diese Zeit mit Variationen des von Goethe besonders geliebten Mozart aufleben lassen.
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OLIVER STELLER, Rezitation, Gesang und Gitarre
BERND WINTERSCHLADEN (Saxophon, Bassklarinette)
DIETMAR FUHR (Kontrabass)
HÖLDERLIN. ECHO DES HIMMELS
„Was bleibet aber, stiften die Dichter“. Dieser Satz Hölderlins veranlasste den Rezitator, Sänger und Gitarristen Oliver Steller, sich der Erforschung des Dichters zu widmen, der unter den Klassikern und Romantikern als Sonderling gilt, als schwierig und unzugänglich. „Echodes Himmels“ ist ein Programm voller Musik und Leben, es zeigt Hölderlin als Kind, Studenten, Liebhaber, Reisenden,
Kämpfer und als Dichter. Steller gibt uns den Hölderlin zurück, den wir auf der Schulbank verloren haben – vielleicht auch, weil wir so wenig von ihm wussten.
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ULLI ROLLSHAUSEN und
CHRISTIAN MAURER (Klavier)

DUO TÊTE-À-TÊTE:
EDITH PIAF UND MARLENE DIETRICH –
ZWEI FREUNDINNEN
Mit Liedern und Anekdoten entführt das Duo Tête-à-Tête sein Publikum in die Welt zweier Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, obwohl sich ihre Wege immer wieder kreuzten: Edith Piaf und Marlene Dietrich, der Spatz von Paris und die Diva. Mit Liebe zum Detail arbeitet Ulli Rollshausen die Gemeinsamkeiten dieser beiden berühmten Frauen heraus und verknüpft sie miteinander. Gezeigt werden alle Facetten einer Freundschaft, die Höhen und Tiefen beider Leben, mal dramatisch, jedoch nie überzogen, mal frivol, jedoch nie plump oder aufgesetzt. Und immer mit dem Gefühl, einem ganz persönlichen, ja fast intimen Aufeinandertreffen zweier Sängerinnen zu lauschen.
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